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Entwicklung chinesischer Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte stabil
2008/09/25

Das chinesische Handelsministerium rechnet damit, dass die chinesische Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte weiter stabil und vernünftig wachse.

Aufgrund von negativen Einflüsse der Weltwirtschaft sowie der eigenen Beschränkungsfaktoren in Bezug auf die chinesische Wirtschaft seien in China vor kurzem einige wirtschaftliche Probleme aufgetreten, erklärte der chinesische Handelsminister Chen Deming am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Beijing. Zu den Problemen gehörten beispielsweise eine zu schnelle Preissteigerung sowie das niedrigere Exportwachstum in fortgeschrittenen Ländern wie etwa den USA. Chen sagte weiter, im Großen und Ganzen wachse jedoch das gesamte Exportvolumen Chinas ständig weiter. Der Wirtschaftsverlauf sei gut und die Finanzmärkte seien stabil geblieben. Der Preisanstieg sei noch zu kontrollieren und gehe nun wieder monatlich zurück, so Chen weiter.

Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hat am Mittwoch in Beijing gesagt, die chinesische Regierung werde den Umständen nach gezielte Steuerungsmaßnahmen ergreifen, um die stabile und schnelle Entwicklung der Makrowirtschaft langfristig aufrechtzuerhalten.

Auf der Abschlusszeremonie der siebten Sitzung des chinesisch-venezolanischen Ausschusses zur Beratung über Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sagte Li weiter, die internationale Wirtschaftslage sei kompliziert und wechselhaft. Zudem verlangsamere sich die globale Wirtschaftsentwicklung. Alle Staaten weltweit würden dadurch ökonomisch zunehmend beeinträchtigt. Li sagte weiter, aus diesem Grund sollte die internationale Gemeinschaft die Beratungen und den Dialog verstärken und die jeweiligen Ressourcen der verschiedenen Staaten besser teilen. Ziel müsse es sein, mit gemeinsamen Bemühungen die Stabilität der Weltwirtschaft zu wahren, so Li weiter.

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