| Das demokratische Wahlrecht voll ausgeübt |
| 2005/06/03 |
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Von Zhong Xin In den Dörfern auf dem Tibet-Plateau kann man oft eine begeisterte Wahlszene sehen. Sobald diejenigen Menschen, denen die Bewohner vertrauen, die Wahl gewinnen, bricht heller Jubel los. Am Hals der Gewinner hängen viele Hadas, die ihnen die Bewohner überreichen.
Wang Dahai, der Leiter der Verbindungsabteilung für die Wahlarbeit beim Büro des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet, sagte, ein wichtiges Merkmal dafür sei, dass die Bauern und Hirten, die über 80% der Bevölkerung Tibets ausmachten, die Herren des Landes seien. Sie hätten gewusst, wie sie das demokratische Wahlrecht ausübten. Wang Dahai, der sich seit vielen Jahren mit der Wahlarbeit auf der Basisebene beschäftigt, stellte fest, dass heute die tibetischen Volksmassen mit den betreffenden Gesetzen und Verordnungen wie „Wahlgesetz" und „Organisationsrecht" immer mehr vertraut sind und ihr demokratisches und gesetzliches Bewusstsein auch weiter erhöht haben. Sie sind in der Lage, bei der Wahl von Abgeordneten des Volkskongresses oder Mitgliedern der neuen Gemeinderegierung ihre lebenswichtigen Interessen und auch die nachhaltige Entwicklung Tibets in Betracht zu ziehen.
Die Abgeordneten schätzen die ihnen vom Volk verliehenen Rechte hoch, und die überwältigende Mehrheit ihrer Anträge stehen im Brennpunkt allgemeiner Interessen der Volksmassen. Der Volkskongress schenkte den Fragen zur Erhebung der Benutzungskosten für das Weideland im Kreis Sangri, Bezirk Shannan, über die Verschmutzung des Wassers und die Zerstörung des Weidelands durch Golderzgewinnung im Kreis Xainza, Bezirk Nagqu, und über die Sabotage der Vegetation durch Kahlschlag im Bezirk Nyingchi große Aufmerksamkeit und ermahnte die zuständigen Abteilungen, diese Fragen in ihre Tagsordnung aufzunehmen und so früh wie möglich zu lösen. |
Bei der Wahl von Abgeordneten des Volkskongresses auf der Gemeindeebene im Kreis Nyemo, Stadt Lhasa, sagten die Wähler: „Wir geben Ihnen unsere Stimmen mit dem Ziel, dass Sie für die Massen mehr nützliche Taten vollbringen und uns so schnell wie möglich zum Wohlstand führen werden. Wenn Sie unsere Erwartungen enttäuschen, haben wir Recht, Sie abzuberufen."
An der Wahl von Abgeordneten des Volkskongresses und Mitgliedern der neuen Regierung auf Gemeindeebene 2001 in Tibet nahmen 90% der Wähler teil. Dies zeigte, dass die demokratische Wahl im politischen Leben der Volksmassen eine wichtige Stellung einnimmt.