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Das chinesische Außenministerium hat die japanische Regierung aufgefordert, dem früheren Leiter der Taiwaner Behörde, Lee Teng-hui, kein Einreisevisum nach Japan zu gewähren.
Lee Teng-hui sei Hauptvertreter der extremen Kräfte, die nach einer "Unabhängigkeit" Taiwans strebten, sagte der chinesische Außenministeriumssprecher, Liu Jianchao, am Donnerstag in Beijing zur Begründung. Die japanische Regierung habe den Besuch von Lee Teng-hui ohne Rücksicht auf die chinesisch-japanischen Beziehungen in Betracht gezogen. Dies bedeute nicht nur eine stillschweigende Duldung und Unterstützung der separatistischen Kräfte, sondern sei auch eine Provokation in Bezug auf die friedliche Wiedervereinigung Chinas.
Unterdessen hat der chinesische Botschafter in Japan, Wang Yi, am Mittwoch in Tokio mit Vertretern des japanischen Außenministeriums über die geplante Ausstellung eines Reisevisums für Lee Teng-hui gesprochen. Wang Yi erklärte, eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen benötige beiderseitige Bemühungen. Falls Japan "Streitereien" provoziere, müsse es auch die Konsequenzen tragen.
(CRI/China.org.cn, 17. Dezember 2004) |