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China für Fortsetzung der Sechsergespräche
2005/02/15

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Kong Quan, hat am Donnerstag in Beijing erklärt, dass die chinesische Seite Meldungen über Nordkoreas unbefristete Suspendierung der Sechsergespräche über die Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel zur Kenntnis genommen habe. China hoffe, dass die Sechsergespräche fortgeführt werden könnten.

Das nordkoreanische Außenministerium hatte am Donnerstag erklärt, angesichts der unveränderten Absicht der USA zum Umsturz der politischen Ordnung in Nordkorea sei Nordkorea nichts anderes geblieben, als die Teilnahme an den Sechsergesprächen unbefristet zu unterbrechen

In der Erklärung hieß es weiter, dass Nordkorea angesichts der feindseligen Politik der USA bereits Atomwaffen zur Selbstverteidigung entwickelt habe.

Zudem wurde betont, dass Nordkorea an der Lösung der Nuklearfrage durch Dialog und Verhandlungen festhalten werde.

Am gleichen Tag äußerte sich Südkorea besorgt und mit Bedauern über Nordkoreas Erklärung über den Besitz von Atomwaffen. Nordkorea solle bedingungslos an den Sechsergesprächen teilnehmen.

In einer entsprechenden Erklärung Südkoreas heißt es weiter, angesichts der Veränderungen der Lage werde Südkorea mit den betreffenden Seiten wie den USA eng zusammenarbeiten.

Bis zum vergangenen Juni haben Vertreter aus Nordkorea, den USA, China, Südkorea, Japan und Russland bereits drei Gesprächsrunden geführt. Die eigentlich für den vergangenen September geplante vierte Runde kann aber wegen der Kritik Nordkoreas an der "feindseligen" amerikanischen Politik immer noch nicht stattfinden.

(CRI, 13. Februar 2005)

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